Erfinder des Cellophans
Errichtet von seiner Tocher Irma Marthe Brandenberger

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Die Stiftung Dr. J.E. Brandenberger richtet jährlich einen mit 200'000 Franken dotierten Preis an natürliche Personen mit Schweizer Bürgerrecht aus, die sich unter grossem und anhaltenden Einsatz der Verbesserung der materiellen oder immateriellen Lebensbedingungen von Menschen verschrieben und sich dabei besondere Verdienste erworben haben. Der Preis soll insbesondere ohne Rücksicht auf die konfessionelle und politische Einstellung Frauen und Männern verliehen werden.


Preisträgerin 2016: Vreni Frauenfelder

Jahrzehntelanger Einsatz für die Menschen in Afghanistan

Für ihr Lebenswerk wurde die Schaffhauserin Vreni Frauenfelder 2016 mit dem Preis der Stiftung Dr. J.E. Brandenberger ausgezeichnet. Die hochbetagte Preisträgerin erhielt die mit 200’000 Franken dotierte Auszeichnung für ihren jahrzehntelangen humanitären Einsatz in Afghanistan. Sie baute aus kleinen Anfängen die Afghanistanhilfe auf, welche zahlreiche Kliniken, Schulen, Waisenhäuser und Frauenhäuser gebaut hat und bis heute betreibt. Sie selber war unzählige Mal am Hindukusch um nach ihren Projekten zu sehen.

«Das Lebenswerk von Vreni Frauenfelder hat die Preiskommission und den Stiftungsrat tief beeindruckt,» sagt Stiftungspräsident Carlo Schmid-Sutter, «denn unsere Stifterin hat verfügt, dass der Preis jährlich an eine Persönlichkeit verliehen werden soll, die sich unter grossem und anhaltenden Einsatz zur Verbesserung der materiellen und immateriellen Lebensbedingungen von Menschen verschrieben hat.» An der feierlichen Preisverleihung am 12. November 2016 in der Rathauslaube in Schaffhausen hält der bekannte der Fernsehkorrespondent, Autor und Journalist und Afghanistan Kenner Ulrich Tilgner die Laudatio.

portrait vreni frauenfelder

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Preisträgerin 2015: Heidi Tagliavini

In Anerkennung ihres langjährigen und grossartigen Einsatzes für die Friedenserhaltung und der Vermittlung in kriegerischen Konflikten wurde die Schweizer Diplomatin mit dem Preis in der Höhe von CHF 200'000 im Jahr 2015 ausgezeichnet. Bei der gefährlichen und äusserst heiklen Mission zwischen allen Parteien im Ukrainekonflikt zu vermitteln, bewies Heidi Tagliavini ihr grosses Können und ihr persönliches Engagement weit über den beruflichen Auftrag hinaus. Mit ihrem Sinn für das Machbare hat sich Heidi Tagliavini für die Gesellschaft, die Schweiz und die Friedenserhaltung unbeirrt und unablässig eingesetzt. Ihre Bescheidenheit und ihre zielgerichtete neutrale Dialogbereitschaft brachten ihr die uneingeschränkte Anerkennung der Konfliktparteien und auch der internationalen politischen Instanzen.

Bilder der Preisverleihung 2015

Preisverleihung 2015
Preisverleihung 2015
Preisverleihung 2015
Preisverleihung 2015