BISHERIGE PREISTRÄGER




1990:

Prof. Dr. Hans Haug (sel.)

Für seine Verdienste im Kampf gegen die Folter


1991:

Dr. h.c. René Haller

Für seine wegweisende Entwicklungshilfe nach umweltgerechten Grundsätzen in Afrika


1992:

Prof. Dr. Alfred Berchtold

In Anerkennung seines Einsatzes für die schweizerische Kultur in allen ihren Ausdrucksformen


1993:

Frau Dr. Reni Mertens und
Herr Walter Marti (sel.)

In Anerkennung ihres wegweisenden dokumentar-filmischen Werkes, ihrer selbstlosen Förderung des schweizerischen Filmschaffens, ihrer Treue zum Ideal der Humanität und ihrer tätigen Liebe zum Mitmenschen


1994:

Prof. Dr. Hans Christoph Binswanger

In Anerkennung seiner Pionierrolle beim Einbezug der Natur in geldtheoretische Modellen


1995:

Frau Dr. h.c. Margherita Zoebeli (sel.)

In Anerkennung ihres selbstlosen Einsatzes in der Nachkriegshilfe und für die Förderung moderner Erziehungsmethoden


1996:

Prof. Dr. Heinrich Schmid (sel.)

In Würdigung seiner klugen und verständnisvollen Schaffung der Grundlagen des "Rumantsch Grischun", der gemeinsamen Schriftsprache der Bündner Romanen


1997:

Jean-Claude Gabus (sel.)

In Anerkennung seiner bahnbrechenden Erfindung für die Erleichterung der Lebensführung behinderter Menschen


1998:

Prof. Dr. Hans R. Thierstein

In Anerkennung seiner originellen mikropaläontologischen Beiträge zur Naturgeschichte, seines Einsatzes für transdisziplinäre Umweltforschung und seines Engagementes für wissenschaftlich gestützte und ethisch verantwortete Klimapolitik


1999:

Toni Rüttimann

In Anerkennung seiner menschenverbindenden Brückenbauten als "Toni El Suizo"


2000:

Jürg Wyttenbach

für seinen witzigen, überlegten und nachhaltigen Beitrag zur Lebensfreude als begeisternder Komponist, Lehrer und Förderer sowie als begnadeter Pianist und Dirigent


2001:

Frau Christine Appenzeller

In Anerkennung ihres grossen persönlichen Einsatzes für ein menschenwürdiges Leben der Andenbevölkerung von Cusco/Peru durch die Entwicklung von interkulturellen, zweisprachigen und ganzheitlichen Schulprojekten.


2002:

Prof. Dr. Hans Rudolf Herren

Für seine wegweisenden Beiträge zur Sicherheit und Verbesserung der Lebensverhältnisse der ländlichen Bevölkerung in Afrika durch die Entwicklung von der Umwelt angepassten landwirtschaftlichen Produktionssystemen


2003:

Dr. Dr. h.c. Cornelio Sommaruga

In Würdigung seines Einsatzes zur weltweiten Beachtung des humanitären Völkerrechts, zum Schutz von Opfern von Gewaltkonflikten und zur Förderung der Erziehung zur Achtung der Würde des Menschen


2004:

Benediktinische Schwesterngemeinschaft
des Klosters St. Johann zu Müstair

In Würdigung des unauffälligen, selbstlosen, anonymen, aber zugleich entscheidenden Beitrages zur Freilegung, Restaurierung und Zugänglichmachung der einzigartigen kunsthistorischen Schätze ihrer Kirche und ihres Klosters.


2005:

Professor Dr. Walter Kälin

In Anerkennung seines beharrlichen Wirkens zur Klärung, Vermittlung und Durchsetzung der Idee der Menschenrechte, seines Einsatzes für bedrängte Mitmenschen und für seine unbestechliche, auf das politisch Mögliche ausgerichtete Arbeit für den Frieden.


2006:

Piergiorgio und Simonetta Tami

In Anerkennung ihres selbstlosen Einsatzes zugunsten existenziell bedrohter Frauen und Kinder, denen sie mit unternehmerischer Kreativität die wirtschaftliche Grundlage für die Zurückgewinnung und Sicherung eines menschenwürdigen Daseins schaffen und damit ein Zeichen gelebter Humanität setzen.


2007:

Frau Judith Keller

Für ihren jahrzehntelangen selbstlosen Einsatz zugunsten behinderter und rechtloser Kinder, in Anerkennung des modellhaften Einbezugs des sozialen Umfeldes der Kinder bei ihrer Rehabilitation, Betreuung, Schulung und gesellschaftlichen Integration und in Würdigung der hiefür notwendigen Überwindung gesellschaftlicher Vorbehalte.


2008:

Prof. Dr. Carl August Zehnder

In Anerkennung seines unermüdlichen Einsatzes für den Aufbau der akademischen Informatik in der Schweiz, in Würdigung seiner bildungspolitischen Anstrengungen, die Informatik der Schweizer Jugend näher zu bringen, sowie für seinen Beitrag zum besseren Verständnis für die Informatik und ihre Anwendungen in Gesellschaft und Politik.


2009:

Dimitri

Für Dimitri, den herrlichen Clown und Theaterkünstler, der weltweit mit feinem Humor und heiterer Kunst Herzen rührt und ohne Worte Menschen verbindet, der mit seiner Hochschule für Bewegungstheater einen Schatz der Schweizer Kultur aufgebaut und sich ein Leben lang für die Theaterkunst eingesetzt hat.


2010:

Frau Regula Ochsner

In Würdigung ihres grossen Einsatzes für die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen und die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung durch eine wegweisende und beispielhafte Verbreitung der Nutzung der Solarenergie in Madagaskar




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